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#81 RE: Nah an der Linse von pälzzer 27.12.2012 18:24

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Es hat sich gelohnt. sehr schön!!!

Ein Objektiv alleine dürfte sowas nicht hinkriegen - da ist halt Rechnerleistung gefragt - - - oder ist jemand unter unseren Fotospezialisten anderer Meinung??

Tolles Bild!

Gruß

Bernd

#82 RE: Nah an der Linse von Gandalf 27.12.2012 18:44

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Wie funktionier das denn genau?

Es werden 100 Aufnahmen gemacht, die dann von einem Rechner/Programm zu einem Bild verarbeitet werden?

#83 RE: Nah an der Linse von ludwig1t 27.12.2012 19:37

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Genau. 100 Aufnahmen wobei jede Aufnahme die Entfernung um wenige Millimeterbruchteile verschoben hat. Dies muss so gemacht werden, da im Nahbereich die Tiefenschärfe quasi nicht vorhanden ist...

#84 RE: Nah an der Linse von brunemto 27.12.2012 19:44

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Interessante Technik und das Ergebnis sind wirklich tolle Fotos. Sehr beeindruckend

Ich habe noch eine Aufnahme der Dorni. Ich liebe diese gebläuten Zeiger





und die Aufnahmen meiner neuen Omega dürfen hier auch nicht fehlen








Mein "Equipment" ist übrigens nur die Nikon 1 und eine einfache Makro-Linse...

#85 RE: Nah an der Linse von pälzzer 27.12.2012 21:34

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... und ich habe heute an der NOMOS Zürich blaugold mit dem CANON Lupenobjektiv MP-E- 65 geübt:


das Zifferblatt:





und nun noch zwei Ausschnitte von der Rückseite:





und last but not least:





Gruß

Bernd

#86 RE: Nah an der Linse von peter16 27.12.2012 23:17

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Also das ging auch früher schon auf Film, aber mit großen Profikameras. Stichwort Scheinpflug.
War aber nicht die einfachste Art der Aufnahmengestaltung.
Heute schafft das der PC. Je kleiner die Verstellung zwischen den Einzelbildern, um so besser wird die Qualität. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Ausleuchtung. Nie ein hartes Licht, also nie direkt beleuchten. Über das Objekt (Uhr) einen abgeschnittenen Plastikbecher oder ähnlich. Dann diesen seitlich anstrahlen um so das Licht möglichst von allen Seiten ganz diffus auf die Oberfläche bringen.

Aber ich trage sicher hier Eulen nach Athen. Oberlehrer liegt mir nicht.

#87 RE: Nah an der Linse von ludwig1t 28.12.2012 09:42

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Nee nee, das passt schon, ich lese gerne aus der Trickkiste!

Bin nämlich nur Autodidakt und dementsprechend weniger gut...

#88 RE: Nah an der Linse von pälzzer 28.12.2012 19:15

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Zitat von peter16
Also das ging auch früher schon auf Film, aber mit großen Profikameras. Stichwort Scheinpflug.
War aber nicht die einfachste Art der Aufnahmengestaltung.
Heute schafft das der PC. Je kleiner die Verstellung zwischen den Einzelbildern, um so besser wird die Qualität. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Ausleuchtung. Nie ein hartes Licht, also nie direkt beleuchten. Über das Objekt (Uhr) einen abgeschnittenen Plastikbecher oder ähnlich. Dann diesen seitlich anstrahlen um so das Licht möglichst von allen Seiten ganz diffus auf die Oberfläche bringen.

Aber ich trage sicher hier Eulen nach Athen. Oberlehrer liegt mir nicht.



NeNe, nix Eulen nach Athen tragen - zeig doch mal ein paar Bilder, wie du solche Aufnahmen machst, ich kann mir das mit dem abgeschnittenen Becher garnicht vorstellen

Gruß

Bernd

#89 RE: Nah an der Linse von Gandalf 28.12.2012 19:38

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Zitat von pälzzer
NeNe, nix Eulen nach Athen tragen - zeig doch mal ein paar Bilder, wie du solche Aufnahmen machst, ich kann mir das mit dem abgeschnittenen Becher garnicht vorstellen



Das ist bei mir auch so.

Aber diese Bilder würde ich auch gerne anfertigen können...

#90 RE: Nah an der Linse von peter16 29.12.2012 12:09

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Hallo Bernd,
der abgeschnittene Becher dient als Lichtzelt damit möglichst weiches Licht von allen Seiten zur Beleuchtung dienen. Gerade bei Metallflächen ist das sonst ein großes Problem.

So soll es auf keinen Fall gemacht werden! Einseitige Beleuchtung gibt ganz harte Schatten.


So wird das Licht recht gut gestreut und verteilt. Das schluckt zwar viel Licht, aber bei solchen Aufnahmen geht es sowieso nur mit Stativ, oder in Extremfällen unter dem Mikroskop.
Ich hoffe das ist jetzt geklärt.

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